CDU Gemeindeverband Stuhr

Bericht zur Jahreshauptversammlung

Vierunddreißig Parteimitglieder konnte der Stuhrer CDU-Vorsitzende Ralph Ahrens am Dienstag Abend – dem Tag der Demokratie - im Gasthaus Kreuz Meyer in Stuhr-Seckenhausen begrüßen, um den ersten Gemeindeparteitag unter Corona-Bedingungen durchzuführen.
von links: Sabine Sparkuhl, stellv. Vorsitzende; Frank Schröder ehem. CDU-Fraktionschef; Ralph Ahrens, Vorsitzender, Hans-Jürgen Stührmann (40 Jahre Mitgliedschaft), Jens Hillmann (25 Jahre Mitgliedschaft

Unter den Teilnehmern befanden sich auch zwei Jubilare, die für ihre langjährige Parteimitgliedschaft zu Beginn der Sitzung geehrt wurden:


Jens Hillmann, der vielen aufgrund seines großen Engagements in der Feuerwehr Seckenhausen bekannt ist, hält der Partei seit 25 Jahren die Treue und war in dieser Zeit auch für einige Jahre im Gemeinderat aktiv. Hans-Jürgen Stührmann aus Varrel ist sogar schon seit 40 Jahren in der CDU – seinerzeit entwickelte er seine politische Motivation im Bundestagswahlkampf 1980 - „da habe ich mir gedacht, Du musst was tun!“.


Besonders emotional wurde es dann noch einmal: Frank Schröder, der wenige Tage zuvor den Vorsitz der CDU-Ratsfraktion an Finn Kortkamp übergeben hatte, hatte auch seinen Rückzug aus dem Vorstand angekündigt. Ralph Ahrens dankte ihm für die langjährige vertrauensvolle und intensive Zusammenarbeit, die so manches Gespräch auch zu unkonventionellen Zeiten beinhaltete.


In seinem Bericht ging der Vorsitzende dann auf das Jahr 2019 ein, das geprägt war von den Europa-, Landrats- und Bürgermeisterwahlen. Er dankte den Mitgliedern für das große Engagement, das sie in den Wahlkämpfen an den Tag gelegt haben. Vom Besuch des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten, über den Stand auf der Gewerbeschau, die Ferienspaßaktionen für Kinder bis zur Veranstaltung zum 30. Jahrestag des Mauerfalls konnte er über eine ganze Bandbreite weiterer Aktivitäten berichten. Wichtig sei es ihm, zu betonen, dass die CDU in Stuhr auch im harten politischen Ringen dafür einsteht, eine positive politische Kultur in der Gemeinde zu pflegen.


Im Anschluss konnte die Schatzmeisterin und Mitgliederbeauftragte Sigrid Rother über eine gesunde Kassenlage berichten. Diese war zwar stark durch die Wahlkämpfe beeinflust, aber durch Beiträge von Mitgliedern, Ratsabgeordneten und Spendern führte sie unter dem Strich zu einem positiven Ergebnis.


Im Zentrum des Parteitags standen die Neuwahlen des Vorstands. Neben Frank Schröder trat mit Lutz Hollmann ein weiteres langjähriges Vorstandsmitglied nicht wieder an. Daher nutzten der 38-jährige Daniel Biermann aus Moordeich und der 58-jährige Matthias Kehl aus Varrel die Möglichkeit, ihren Hut in den Ring zu werfen: Sie bewarben sich erstmals um die Mitarbeit im Gemeindevorstand.

Neben diesen beiden Kandidaten bestätigten die Mitglieder ihre bisherigen Vorstandsmitglieder:

Vorsitzender: Ralph Ahrens

stellvertretende Vorsitzende: Sabine Sparkuhl und Uwe Schweers

Schatzmeisterin: Sigrid Rother

Schriftführer: Alexander Cordes

Mitgliederbeauftragte: Sigrid Rother

Beisitzer: Daniel Biermann, Maliese Brandes, Uwe Dierks, Matthias Kehl, Fauke Koersen, Finn Kortkamp, Jan-Dirk Lohmann und Ronald Pöhls

Als Kassenprüfer wurde Bernd Stöver wiedergewählt.


Nach einem Rückblick auf die Arbeit der Ratsfraktion durch Frank Schröder übergab dieser das Wort an Finn Kortkamp, der die anstehenden Herausforderungen in der Gemeinde skizzierte. Er lud die Parteimitglieder zur Diskussion ein und rief sie dazu auf, sich und ihre Ideen einzubringen und den Kontakt zu den Betroffenen zu halten: „Bei uns sitzen zum Beispiel aktive Feuerwehrleute in der Ratsfraktion – deren Kompetenz brauchen wir, wenn es um das für unsere Gemeinde sehr wichtige Thema Feuerwehr geht.“


Ausführlich von den Aktivitäten der örtlichen Verbände berichteten anschließend Alexander Cordes (Junge Union), Frauke Koersen (Frauen Union) und Sigrid Rother (Mittelstandsvereinigung) bevor der im Amt bestätigte Vorsitzende das Schlusswort ausrief:


„Wir möchten als CDU den Bürgerinnen und Bürgern in Stuhr auch im nächsten Jahr wieder ein attraktives Angebot machen – inhaltlich und personell. Dafür brauchen wir Menschen, die Lust dazu haben, sich und ihre verschiedenen Fähigkeiten für unsere Gemeinde einzusetzen!“