Bremen und Stuhr im Dialog
Stuhr/Bremen. Zu einem offenen Austausch über die Zukunft der Region hat die Stuhrer CDU interessierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung bei Kreuzmeyer standen die Bremer Bürgermeisterkandidatin Dr. Wiebke Winter und der Stuhrer Bürgermeisterkandidat Robert Stüssel.
Nach einer kurzen persönlichen Vorstellung wechselten die beiden CDU-Kandidaten in ein direktes Frage-und-Antwort-Format. Rund 80 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, ihre Fragen und Anliegen einzubringen und mit den Kandidaten zu diskutieren.
Im Mittelpunkt standen insbesondere diekünftige Zusammenarbeit zwischen Bremen und Stuhr, die angespannte Verkehrssituation zwischen beiden Standorten sowie die Schließung des LDW in Kattenturm. Auch Fragen zur öffentlichen Sicherheit im Zusammenhang mit der bevorstehenden Nutzung der Linie 8 wurden offen und kontrovers diskutiert.
Dabei wurde deutlich: Bremen und Stuhr sind eng miteinander verbunden und profitieren von einer starken regionalen Zusammenarbeit. Bremen als Oberzentrum und Stuhr als Mittelzentrum bilden gemeinsam mit den Kommunen im näheren Umkreis einen Wirtschafts- und Lebensraum mit rund einer Million Menschen. Innerhalb von 90 Minuten sind sogar rund 2,5 Millionen Menschen erreichbar.
Dr. Wiebke Winter und Robert Stüssel sehen darin große Chancen für die Zukunft der Region. Sollte Winter im kommenden Jahr zur Bürgermeisterin in Bremen und Stüssel zum Bürgermeister in Stuhr gewählt werden, wollen beide die Zusammenarbeit weiter intensivieren.
„Dann trinken wir zunächst einen gemeinsamen Kaffee – und gehen anschließend die gemeinsamen Projekte an“, so die Perspektive der beiden Kandidaten.
Für die Stuhrer CDU steht fest: „Unsere Region kann mehr.“ Dafür brauche es einen intensiven Austausch, pragmatische Lösungen und eine enge Zusammenarbeit über kommunale Grenzen hinweg.